
...einen Blog?
Es allen recht zu machen, geht kaum selbst wenn ich es wollte.
In der Hoffnung
er wäre (allgemein) verständlich, habe ich diesen Blog auf Englisch begonnen, nicht zuletzt weil es ja ein gemeinsamer Nenner mit den von mir anvisierten Lesern/Betrachtern ist. Andererseits will ich mich nicht auf eine Sprache festlegen, sondern die Bilder sprechen lassen - ich eher schweigen.
Bestimmte Gedanken und Konzepte jedoch in Bilder unmissverständlich umzusetzen, gelingt mir schlecht - liegt es daran, daß ich mich zu sehr von einer Situation leiten lasse? Oft empfinde ich es als zu gestelzt, verwerfe Ideen als lahmende Ansätze - eventuell setze ich auch meine Ansprüche zu hoch?
Wahrscheinlich werde ich weiterhin bei einer Mischung aus mehreren Sprachen und Bildern bleiben...
Ich merke wie der Aufenthalt hier an mir Spuren hinterlässt (wie es anderen ergeht, weiss ich nicht). Meine Bänder und Gelenke schmerzen von den stunden- manchmal tagelangen Wanderungen durch Strassen, Märkte und Parkanlagen. Mein Koreanisch ist nichtig, hinterlässt aber ein schlechtes Gewissen. Der Tagesablauf wird zu einer Routine, so wie der Gang zum Supermarkt, dem Imbißstand (mmmh, Odeng!), dem Kaffeetrinken (aah Pascucci, here I come) oder den langen Fahrten in Bus und U-bahn (wird zu einem späteren Kapitel).
Und ich merke wie mir die Tage hier zwischen den Händen zerrinnen. Alles scheint beschleunigt abzulaufen und doch sind zuviele Dinge noch zu sehen, zuviele Orte zu besuchen, zuviele Projekte im Kopf, die ich gerne umsetzen wollte, zu wenig Zeit für Leute, Freunde, neue Bekanntschaften...